Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Aktuelles

Die Entdeckung der Langsamkeit

Die Illustratorin und Comicautorin Maki Shimizu Die Kunst gezeichnete Bilderfolgen mit Schriftzeichen zu versehen lässt sich bis in die Antike zurückverfolgen. Erzählte und zugleich grafische Geschichte gezeichnet auf Papyrus, geknüpft in Teppiche, gemalt auf Wände. Selbst die christliche Kirche erkannte den Wert ihre Botschaften zu visualisieren ...Gib mir den Rest!

Müggelmortale

Supermächte gehen baden

Die 9. Müggel-Mortale im Seebad Friedrichshagen Eure Supersprungkünste mit den anderen Superhelden messen und dabei gesehen und bewundert werden, war schon immer Eurer Traum und Lebensziel? Dem steht am 13. August wirklich nichts mehr im Wege! Denn dann findet bereits zum neunten Mal die im ganzen ...Gib mir den Rest!

Alf Ator

Unser neues Geld

Ein Vorschlag von Alf Ator Ich sag euch mal was: Köpenick braucht eine eigene Währung. Bitte seid auch ihr alle dafür! Keine Angst, eure Euros behalten ihre Gültigkeit. Es soll nur eine Parallelwährung geschaffen werden, die ausschließlich in den Grenzen Köpenicks ihre Gültigkeit hat. Die Vorteile ...Gib mir den Rest!

Anke Assig

Jeburstach, ach je …

Angst vorm Älterwerden? Das ist nur was für die Generation Ü30. Kinder dagegen fiebern jedem neuen Lebensjahr mit aller Kraft und auch Lautstärke entgegen. Seit gefühlten 360 Tagen bereitet sich unsere Tochter auf ihren bevorstehenden Geburtstag vor. Das ist eine große Sache, entsprechend detailliert sind ...Gib mir den Rest!

Archiv

Ruhe in Frieden

Ein Mann wie ein Baum – nicht zu beugen, nicht zu brechen – gefällt wie eine Eiche. Helmut Kohl ist tot. Die letzte Ehre, ein europäischer »Staatsakt«. Finale in Strassburg. Ein letztes Mal die ganz große Geste, XXXL, gewaltige Symbolik, »ich bin zwei Tanks«, über den Tod hinaus. Ach Helle, schon zu Lebzeiten erschien alles an Dir in Sondergröße, mit Bedeutung überladen und auf groteske Weise überdimensioniert. ...Gib mir den Rest!


Verschollen, nicht vergessen

Wir alle kennen die Geschichten von Postkarten, die jahrzehntelang verschollen waren und plötzlich wieder auftauchen. Beim Schach gibt’s das auch, da sind es Eröffnungsvarianten und Ideen, die teilweise ewig vor sich hin schlummern. Großmeister Viktor Bologan (45, aus Moldawien) packte vor kurzem bei einem Weltklasse-Turnier in Westsibirien so einen Gedanken aufs Brett. Der war vor etwa 40 Jahren in der Giftküche des polnischen Meisters Jacek ...Gib mir den Rest!


Zwischen zwei Welten

30 Tage  im Reich der Mitte unterwegs Ein mulmiges Gefühl breitete sich in mir aus. Ich hatte mich entschieden den heiligen Tai Shan in der Provinz Shandong, den bedeutendsten der fünf taoistischen Berge Chinas zu erklimmen, und ich wusste bis dato nicht, dass Bergbesteigungen hier in der Regel des Nachts unternommen werden. Erst 14 Tage zuvor war ich aus Köpenick ins aufregende Asien gestartet, um nach ...Gib mir den Rest!


Bis zum Horizont

„Wie weit ist es bis zum Horizont?“, fragte einst Knorkator, Deutschlands meiste Band der Welt. Da sie auch Deutschlands schlaueste und serviceorientierteste Band der Welt sind, lieferten sie sowohl den Rechenweg als auch die Antwort gleich mit, und das Ergebnis lautete 4650 m. Kürzlich war ich übermütig und plante, mich nach einer Ewigkeit der Bewegungsabstinenz mal wieder im Laufsport zu üben. Wenigstens einmal bis zum Horizont, ...Gib mir den Rest!


Don’t give up!

Mit seinem Saxophon steht er als Straßenmusiker am Rhein in Köln. Während er musiziert, spazieren die beiden Tatort-Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) an ihm vorbei und werfen ihm ein paar Münzen in seinen Instrumentenkoffer. 2016 hatte Klaus Doldinger diesen Gastauftritt im Tatort „Wacht am Rhein“ und auch, wenn er kein Tatort-Süchtiger ist, verbindet ihn etwas mit jedem Tatort, seit ...Gib mir den Rest!


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