Maulbeerblatt

Das Köpenicker Magazin für Erlesenes

Berlin, Köpenick, Friedrichshagen, Erkner, Schöneweide, Adlershof, Schöneiche, Hirschgarten, Müggelsee

Spannende Lokalnachrichten bieten Information und Reibung, pointierte Kolumnen sorgen für kurzweilige Unterhaltung. Historische Themen stärken die Identität, Veranstaltungstipps und Erlesenes zum Hören, Sehen und Lesen vermitteln Orientierung. Interviews und Porträts geben interessante Einblicke. Entstanden ist das Magazin Maulbeerblatt in Berlin-Friedrichshagen, einem der glamourösen, liebenswerten Randbezirke der Hauptstadt, Teil Köpenicks, mit über 100 Jahren kreativer Vergangenheit von Wilhelm Bölsche über Johannes Bobrowski bis hin zu aktuellen Künstlern wie dem renommierten Regisseur Leander Haußmann. Das künstlerische Netzwerk um die elf62.net Grafik- und Textagentur strickt mit jeder Print- und Onlineausgabe neue Gewänder für das gar nicht graue Großstadtleben. Aus Berlin.

Aktuelles

Rotes Tuch

Viele wissen es wohl gar nicht, aber Treptow-Köpenick verleiht jedes Jahr eine Medaille an mehrere engagierte Bürger, die sich um das Wohl und Zusammenleben des Bezirks verdient gemacht haben. Diese Tatsache hat nun gerade einen größeren Bekanntheitsgrad erfahren; denn am 19. Mai soll im Rathaus ...Gib mir den Rest!


Zurück in die Zukunft

Am 12. Mai beginnt die digitale Freiluftkinosaison Im Film Inglourious Basterds von Quentin Tarantino macht sich eine unbändige Gruppe US Army-Rabauken auf, um Nazis im besetzten Frankreich zu jagen und mit Hakenkreuzen auf gut sichtbaren Körperstellen zu verunzieren. Höhepunkt im kontrafaktischen Actionstreifen ist ein geplantes Attentat ...Gib mir den Rest!

Archiv

Vorm Matt gibt´s Müsli

Stellen Sie sich vor, Sie rätseln heute über die Züge eines Großmeisters und sitzen morgen am Frühstückstisch neben ihm! Mit dieser Werbebotschaft sorgen Schach-Funktionäre gerade für volle Hütte im Maritim Hotel (Tiergarten). Dort finden vom 29. April bis 1. Mai die letzten drei Runden der 1. Schach-Bundesligen (Männer und Frauen) statt. Insgesamt 28 Teams, mehr als 70 Großmeister, darunter auch Top-Ten-Spieler, fast allesamt einquartiert im ...Gib mir den Rest!


Neulich mal wieder am Hauptbahnhof

Der Fluch der Vergangenheit Wenn alles blüht und grünt, wenn die Tage wieder länger und die Nächte kürzer werden, dann erwacht auch Berlin aus seinem Winterschlaf. Die Menschen krabbeln aus ihren Löchern, die Cafés und Kneipen bestuhlen und beschirmen ihre Terrassen, damit Touris und Zugezogene unter freiem Himmel ihre von den Entdeckungen und Bummeleien geplagten Glieder bei einer Tasse Kaffee, einem Glas Wein oder Bier ruhen ...Gib mir den Rest!


Kaffee

Kellner: Haben Sie schon gewählt? Alf Ator: Ja, einen Kaffee bitte! Kellner: Schwarz? Weiß? Zucker? Alf Ator: Kommt drauf an. Haben sie kalten Kaffee? Kellner: Sie meinen Eiskaffee? Alf Ator: Nein. Ich meine stehen gelassenen, alten Kaffee von gestern oder so. Kellner: Natürlich nicht. Alf Ator: Dann bitte mit Milch und Zucker. Kellner: Ähm ... und wenn ich kalten Kaffee gehabt hätte? Alf Ator: Dann hätte ich ihn schwarz genommen. Kellner: Darf ich nach den ...Gib mir den Rest!


Ein Kuckuck bei Jenny und Karl

Ins gemachte Nest der Weltrevolution geschaut Jenny war die große Liebe seines Lebens. Jenny war eine von Westphalen, wurde im altmärkischen Salzwedel geboren und wuchs in Trier auf: Ihr Vater ein liberaler Aristokrat, ihre Mutter Caroline stammte aus dem Bürgertum. Jenny war gebildet, las philosophische Texte, lernte Englisch und Griechisch. Die Familie nahm am gesellschaftlichen Leben in Trier teil, die hübsche Jenny war sogar einmal Ballkönigin. ...Gib mir den Rest!


Von denen, die auszogen, das Direktmandat zu erringen

Eine Erzählung aus dem Wahlkreis 84 Teil 1 – Der Platzhalter Einst gab es einen Wahlkreis. Dieser war der Schönste im ganzen Land. Er hatte alles, was man sich nur wünschen konnte: einen See, zahlreiche Ausflugsgaststätten, eine Insel der Jugend und einen eigenen Aussichtsturm. Seine Schönheit hatte sich herumgesprochen und aus allen Himmelsrichtungen kamen Helden und Heldinnen, um es zu umgarnen und es in Besitz zu nehmen. ...Gib mir den Rest!


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